Am 7. Februar 1971 erhielten die Schweizerinnen trotz wuchtigem Nein aus dem Bezirk Kulm das Stimm- und Wahlrecht. Seit 40 Jahren ist zudem der Gleichstellungsartikel in Kraft. Trotzdem bleibt Altersarmut weiblich:  fast 11% aller Frauen müssen direkt beim Renteneintritt Ergänzungsleistungen beantragen.

 

Soziale Gerechtigkeit misst sich an der Situation der Schwächsten. Deshalb darf es nicht sein, dass Frauen in Familie, Erwerbsleben und Politik Stärke beweisen und im Alter die nötigen Mittel zur gesellschaftlichen Teilhabe entbehren müssen. Veränderungen in der Arbeitswelt und die aktuelle Pandemie erfordern zudem rasche Lösungen, damit niemand durch die Maschen unserer sozialen Werke fällt.